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- Wanderausstellung
- freedom roads!
- koloniale straßennamen | postkoloniale Erinnerungskultur
- Geschichte, Kunst und Beteiligung
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- Auftaktausstellung
- 28.8.-3.10.2010
- Galerie im Kurt-Schumacher-Haus
- August Bebel Institut
- Müllerstraße 163
- Berlin
- (U-|S-Bahn Wedding)
- Öffnungszeiten: Mo - Fr 14 - 18 Uhr
- Eintritt frei
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- Herzlich willkommen zur
- Ausstellungseröffnung
- 27.8.2010 19 Uhr
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- Veranstaltungskalender
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- Debattenforum
Sammelaktion
freedom roads! kreative Beteiligungsmöglichkeiten für Schulen |
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- Wo be-finden wir uns?
- Sehen wir die Welt im Stadtraum?
- Wie gehen wir mit kolonialen Spuren um?
- Wie mit Geschichte(n) und Mythen?
- Mit Prestige, Macht und Wirtschaftskraft,
- gewonnen aus Kolonialraub, Sklaven- und Zwangsarbeit?
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- Für die Erinnerung an die deutsche und europäische Kolonialgeschichte in Afrika sind die Jahre 2010 - 2012 von besonderer Bedeutung:
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- 2009/2010 jähren sich zum 125. Mal Deutschlands offizieller Einstieg in die Kolonialpolitik und die berüchtigte Berliner Afrika-Konferenz von 1884/85, die als Schlüsselereignis bei der Aufteilung Afrikas unter den Großmächten gilt.
- im 'Afrikanischen Jahr' 1960 - also vor 50 Jahren - errangen 17 afrikanische Länder, darunter auch die ehemaligen deutschen Kolonien Kamerun und Togo, ihre staatliche Unabhängigkeit, die sie 2010 feiern. 2011 folgt das Jubiläum Tansanias (ehemals 'Deutsch-Ostafrika'). Namibia, das einstige 'Deutsch-Südwestafrika', erkämpfte seine Freiheit vor genau 20 Jahren.
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- Ghana feiert: 50. Jahrestag der Befreiung vom Kolonialismus am 6. März 2007 (Foto unten links: Moritz Homann)
- Am 15.11.2009 erinnern zahlreiche Organisationen an den 125. Jahrestag der Berliner Afrika-Konferenz und gedenken den Opfern des Kolonialismus.
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- Europas Stadtlandschaften sind geprägt von Spuren der Kolonialvergangenheit, Straßennamen erinnern bis heute an einst eroberte Gebiete und ehren koloniale Akteure. Inzwischen engagieren sich mehr und mehr Initiativen auf lokaler Ebene für die kritische Auseinandersetzung mit diesen kolonialen Benennungen. Anlässlich des 125. Jahrestages der Berliner Afrika-Konferenz in 2009/2010 forderte nun auch ein bundesweites Bündnis von über 70 NGOs, Kirchen, Bildungseinrichtungen, Gewerkschafts- und Parteigruppen die "Umbenennung von Straßennamen, die Kolonialisten ehren oder rassistische Begriffe enthalten, nach Persönlichkeiten des antikolonialen Widerstandskampfes". Die historischen Bezüge der Straßennamen zum deutschen Kolonialismus sollen dabei möglichst gewahrt bleiben. mehr > www.berliner-afrika-konferenz.de/aufruf
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- Straßenumbenennungen mit historischer Perspektivumkehr in München (2006) und Berlin (2009/2010)
- (Fotos: Rolf-Henning Hintze, Joachim Zeller)
- In Berlin haben sich in den letzten Jahren zahlreiche Organisationen und prominente Einzelpersonen aus Wissenschaft, Kunst und Politik für die kritische Kommentierung und in besonderen Fällen auch für Umbenennungen von Straßen mit Kolonialbezug ausgesprochen. mehr > www.ber-ev.de (pdf) | Pressemitteilung 'Berliner Lüderitzstraße soll umbenannt werden' (pdf). Inzwischen hat die in Berlin-Mitte regierende SPD beschlossen, für das 'Afrikanische Viertel' ein "umfassendes Erinnerungskonzept" zu erarbeiten. Die drei nach den Begründern der deutschen Kolonien in Afrika benannten Straßen sollen umbenannt werden und in Zukunft afrikanische Frauen aus dem antikolonialen Widerstand würdigen.
- Pressemitteilung SPD-Mitte (pdf)
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- Geschichte, Kunst und Beteiligung
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- Die erinnerungskulturelle und beteiligungsorientierte Ausstellung freedom roads! koloniale straßennamen | postkoloniale erinnerungskultur greift die aktuelle Debatte auf. Das Projekt erinnert an den langen Weg Ghanas und der ehemals deutschen sog. 'Schutzgebiete' von der Kolonisierung über den Widerstand bis zu ihrer Befreiung.
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- Die Wanderausstellung freedom roads!
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- fragt nach Möglichkeiten transkultureller Erinnerung und debattiert öffentlich und international.
- nimmt deutsche Kolonialakteure - seien es skrupellose Sklavenhändler, betrügerische 'Begründer' deutscher Kolonien oder gewalttätige Kolonialkrieger - kritisch unter die Lupe. Sie zeigt auf, wie diese sog. 'Kolonialhelden' mit Straßennamen noch immer gewürdigt werden, wenngleich immer mehr Städte ihre Ehrung in Frage stellen.
- fasst Kolonialgeschichte auf als eine Erzählung anhaltender, aktiver und passiver Gegenwehr, an der sich ganz wesentlich auch afrikanische Frauen beteiligt haben.
- informiert über Persönlichkeiten der afrikanischen Geschichte - Opfer des kolonialen Unrechts und Menschen im antikolonialen Widerstand - die als alternative NamensgeberInnen in Frage kommen.
- lädt afrikanische, afrodeutsche und deutsche Autorinnen und Autoren ein, sich mit eigenen Beiträgen an der Ausstellung zu beteiligen.
- dokumentiert die Arbeit lokaler Initiativen in den Städten, die koloniale Straßennamen kritisch hinterfragen.
- wird von einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm begleitet: (Kreativ-)Workshops, Vorträge und Rundgänge.
- befragt ZeitzeugInnen aus afrikanischen Ländern, die in Deutschland leben, über ihre ganz persönlichen Erinnerungen an die Zeit des Umbruchs und der Unabhängigkeit.
- arbeitet vor Ort mit AnwohnerInnen, Schulklassen, afrikanischen und afrodeutschen Communities und Kunstschaffenden zusammen.
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- Wir laden alle Interessierten herzlich ein, sich an freedom roads! zu beteiligen. Willkommen sind:
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- kreative Beiträge zur Ausstellung (ein kleines selbstgemachtes Objekt, ein Symbol, ein Foto, eine Zeichnung oder ein Alltagsgegenstand) > Sammelaktion
- Hinweise, historische Kenntnisse und Fotos an: info [at] freedom-roads [punkt] de
- Ideen und Vorschläge für alternative NamensgeberInnen (in der Ausstellung)
- Diskussionsbeiträge im Webforum (ab Ende August online)
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- Den Auftakt von freedom roads! bildet die Ausstellung, die vom 28.8. - 3.10.2010 in Berlin zu sehen sein wird. 2011-2012 reist das Projekt dann als Wanderausstellung durch Deutschland. Auf dem Weg von Stadt zu Stadt wird es mit den Themen vor Ort und unter Beteiligung Vieler wachsen. 2012 kehrt freedom roads! zu einer Gesamtschau nach Berlin zurück, wo ein internationales Netzwerktreffen stattfinden wird.
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- Dieser Webspace wird im Projektverlauf mit neuen Inhalten wachsen. Zur Zeit sind folgende Links aktiv:
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- Übersicht Straßennamen nach kolonialen Akteuren
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- Übersicht Straßennamen nach kolonialen Erinnerungsorten
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- Übersicht Städte mit kolonialen Straßennamen
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- Straßenumbenennungen in Deutschland und im europäischen Ausland
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- Veranstaltungskalender zur Ausstellung freedom roads!
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- Kontakt
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- freedom roads! ist ein Projekt von
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- Ausstellungskuratorium: HMJokinen und Christian Kopp
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- Kontakt
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- Kooperationspartner in Berlin:
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- Afrikanisches Viertel e.V.
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- AfricAvenir International e.V.
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- August Bebel Institut (ABI)
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- Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) e.V.
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- Entwicklungspolitisches Bildungs- und Informationszentrum (EPIZ) e.V.
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