Pressemitteilung vom 10.8.2010
Pressemitteilung vom 25.8.2010

Pressefotos
 
Alle hier gezeigten Bilder stehen für die Presse kostenlos zur Verfügung, außer die Bilder Nr. 03 und
Nr. 04 (historische Schwarzweißaufnahmen), die in den Archiven gegen Entgelt bestellt werden können. Bestellung aller anderen Fotos in printfähiger Auflösung:
art [at] freedom-roads [punkt] de

Bild Nr. 01
(Bildcollage: HMJokinen)

 

Bild Nr. 01b (links) und Bild 01c (rechts)
Straßenschilder für die Ausstellung freedom roads! im August Bebel Institut, Berlin-Wedding
(Fotos: HMJokinen)
 

Bild Nr. 02
ZeitzeugInnen im Interview (Fotos: HMJokinen)

 

Bild Nr. 03
Afrikanerinnenin beim Straßenbau in der Kolonie 'Deutsch-Ostafrika' um 1900. Die Gefangenen wurden zu schwerer Arbeit gezwungen. Dabei wurden sie mit Ketten, die durch Halsringe oder um die Knöchel gelegte Eisenringe liefen, aneinander gefesselt. Foto: I. M. Santos, Bildarchiv Preussischer Kulturbesitz Berlin, bpk 30.014.050 . Bildbestellung: bpkgate.picturemaxx.com/webgate_cms
 

Bild Nr. 04
Erstmalig wurde 1958 eine Straße im ?Afrikanischen Viertel" in Berlin-Mitte (Wedding) zu Ehren des ersten, gerade unabhängig gewordenen afrikanischen Staates benannt: Ghanastraße. Unweit davon existiert die Guineastraße, die noch heute unkommentiert den kolonialen Namen desselben Landes trägt. Im Bild Ghanaer, die damals in Berlin studierten: von rechts Brian Alex Adomako, Francis Nkrumah, der älteste Sohn des ersten Präsidenten des unabhängigen Ghanas, Paul Appiagyei, eine unbekannte Frau und Emanuel Sekyi. Vorn links: Helmut Mattis, Bezirksbürgermeister von Wedding, vorn zweiter von rechts: Walter Nicklitz, Bezirksstadtrat für Bauwesen.
Foto: Landesarchiv Berlin, F Rep. 290 Digi-1 - Allgemeine Fotosammlung, Nr. 0295242
www.landesarchiv-berlin.de
Bildbestellung: info [at] landesarchiv-berlin [punkt] de
 

Bild Nr. 05
Beispielgebende Umbenennung des Berlin-Kreuzberger Gröbenufers in May-Ayim-Ufer zum Abschluss der Kampagne '125 Jahre Berliner Afrika-Konferenz: erinnern, aufarbeiten, wiedergutmachen' am 27. Februar 2010. (Foto: Jule Roehr)
In Berlin haben sich in den letzten Jahren zahlreiche Organisationen und prominente Einzelpersonen aus Wissenschaft, Kunst und Politik für die kritische Kommentierung und in besonderen Fällen auch für Umbenennungen von Straßen mit Kolonialbezug ausgesprochen. mehr > www.ber-ev.de (pdf) | Pressemitteilung 'Berliner Lüderitzstraße soll umbenannt werden' (pdf). Inzwischen hat die in Berlin-Mitte regierende SPD beschlossen, für das 'Afrikanische Viertel' ein "umfassendes Erinnerungskonzept" zu erarbeiten. Die drei nach den Begründern der deutschen Kolonien in Afrika benannten Straßen sollen umbenannt werden und in Zukunft afrikanische Frauen aus dem antikolonialen Widerstand würdigen.
Pressemitteilung SPD-Mitte (pdf)
 

Bild Nr. 06
 

Bild Nr. 07
(Foto: Joachim Zeller)
 

Bild Nr. 08
Seit 1902 würdigt die Lüderitzstraße im 'Afrikanischen Viertel' in Berlin-Mitte (Wedding) den Bremer Kaufmann Adolf Lüderitz (1834-1886). Der als 'Begründer des deutschen Kolonialwesens' Geehrte konnte sich ab 1883  mit betrügerischen Methoden bedeutende Landrechte im heutigen Namibia sichern und legte damit den Grundstein für die spätere Kolonie 'Deutsch-Südwestafrika'.
(Foto: HMJokinen)
 

Bild Nr. 09
Masken in den vier Winden: Kauri und Perlen, Kupfer und Wolle
Kreativworkshop für Maskenbau
Samstag 18.9.2010 11 - 17 Uhr, Sonntag 19.9.2010 11 - 17 Uhr
Der Künstler Joe Sam-Essandoh stellt Masken her, die Materialien aus seiner ghanaischen Heimat verbinden mit Stoffen aus europäischem Zivilisationsmüll . Verschlissenes und Verworfenes wird zu beeindruckenden Kunstobjekten arrangiert. Sam-Essandohs zum Leben erweckten Assemblagen weisen auf Rohstoffe hin, die aus Afrika in die westlichen Länder exportiert werden. So erinnern sie mahnend an die 'Kolonialwaren', an die Plünderung des an Rohstoffen reichen Kontinents durch die reichen Industrieländer. Mit ausgeweiteten Augen schauen die Masken zurück, treten mit dem Betrachter in einen Dialog, die Zukunft befragend. mehr >
(Foto: Stilla Seis)
 

Bild Nr. 10
(Bildcollage: HMJokinen)
 

Bild Nr. 11
Das Projekt freedom roads! lädt mit einer Sammelaktion zur kreativen Beteiligung ein.
Beispiele abgegebener Kleinobjekte, die in der Ausstellung gezeigt werden:
Aus einer Kerze aus Wachs in Form einer 'Rambo'-Figur, gekauft auf einem Markt in Ghana und kombiniert mit holländischen Souvenir-Schuhen aus Porzellan, wird eine Kleinskulptur eines landraubenden Siedlers. Das Objekt wirft einen kritischen Blick auf die Zeit der Burenherrschaft und des Apartheid im südlichen Afrika.
Ein Gummiband mit der Bezeichnung hevea brasiliensis. Der lateinische Name für Kautschuk erinnert an den frühen globalisierten Rohstoffraub.
Ein handgeschnitzter Kalebassenstempel für Stoffdruck. Der Vogel, der rückwärts schaut, ist das in Ghana
bekannte und allgegenwärtige adinkra-Zeichen sankofa, ein Symbol für die Lebensweisheit, dass wir nicht die
Zukunft bewältigen können, ohne die Vergangenheit zu verstehen.
(Fotos: HMJokinen)
 

Bild Nr. 12
Projektlogo
 
 
 
 

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