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Aus dem Gästebuch der Ausstellung freedom roads! 28.8.-3.10.2010 in Berlin
von: Webmasters ()
Datum: 11. Oktober 2010 10:19

Auszüge aus dem Gästebuch der Ausstellung freedom roads! 28.8.-3.10.2010 in Berlin:

Ich bin begeistert über die Ausstellung. Kunst - Infomation - Politik. Ich wünsche mir viele BesucherInnen auf dem Weg zu einer postkolonialen Erinnerungskultur in Deutschland.
Dr. Christian Hanke, Bezirksbürgermeister Berlin-Mitte

Jeder Akzent stimmt an dieser Ausstellung - und regt zum Nachdenken ebenso an wie sie die Neugier an dem Schicksal der afrikanischen Menschen weckt und das Interesse an intensiverer Aufarbeitung unserer kolonialen Vergangenheit! Danke für die fundierten Recherchen, interessanten Interviews und das wunderschöne, kluge Konzept! Und den Hinweis, wie wir uns durch Insistenz auf "andere" Straßennamen selbst engagieren können!
J. Fischer-Becker, 28.9.10

Asante sana!
Endlich haben wir eine Ausstellung, die eine deutliche Sprache spricht, warum die Umbenennung von Straßen, die Kolonialverbrecher ehren, wichtig ist!
Tausend Dank aus Tanzania!
Mboro 5.10.10

Äußerst interessante Ausstellung, klein und fein; Anregung für weitere ähnliche Initiativen. Sich zu erinnern stärkt uns ALLE! Es sind kleine, aber wichtige Schritte. Agenda in die richtige Richtung.
O. Bósó

Sehr gut aufbereitete, wissenschaftlich wie politisch außerordentlich wichtiges Anliegen.
Diegner, HU Berlin

Viele Grüße von bielefeld postkolonial!
Sehr informativ - sogar, wenn man sich mit dem Thema schon auseinander gesetzt hat.
B. Frey 21/9/2010

Wirklich sehr spannend, erhellend, bereichernd und didaktisch sehr gut gestaltet!
A. von Arnim, 29.8.10

Trés interessante exposition, sur un théme tout aussi interessant! Merci pour votre engagement.
B. Mayots, 01.09.2010

Vielen Dank für diese gute und wichtige Ausstellung! Ich wünsche Ihnen, dass Sie Viele mit dieser Ausstellung erreichen und sich ein großer Widerstand gegen Straßen, wie die Nachtigal etc. bilden wird! Das Kolonialerbe Deutschlands ist ein Thema, mit dem sich noch viel mehr Menschen kritisch auseinander setzen sollten! Ein großes Lob für Ihre gute Arbeit!

Wenn das Wissen dieser Ausstellung Allgemeingut würde, bräuchten die Afrikaner, Afrodeutschen und Andere keine Angst mehr auf den hiesigen Straßen haben. Es würden dann wohl auch Reparationen an Namibia, Kamerun, Tansania geben und allgemeine Zustimmung erfahren. An den Schulen und in den Medien wären Afrikaner Menschen mit eigenen gesellschaftlichen (aber auch gemeinsamen) Bedingungen, die ihr Recht auf eigene Verwirklichung beanspruchen könnten. Entkolonisierung tut not!
F.-U. Seiler (Portugal)

Stay resistant.
MK

Un grand merci pour votre chaleureux accueil et pour la visite de cette belle exposition. Bravo pour ce travail de mémoire qui doit nous aider à construire notre avenir. Voilà un beau combat à mener en commun entre Berlinois et Parisiens.
Le 1er octobre 2010
Les militants socialistes de Paris
Pierrick, Vanessa, Fréderic, Christine, Andrea, Sebastien

Thank you very much for the tour, especially on a Sunday! Would like to see, though, something about the orther parts of German colonial time. like in parts of Pacific. Thank you.
M. Par, Papua New Guinea, 19.9.2010

It is interesting to see the efforts to work aganst colonialism by renaming streets. But we must interpret what is going on in Africa today, let history judge us.
Rev. Dr. G.M. Tihavango from Tanzania, 19.9.2010

Vielen Dank für die gut recherchierte und auch sehr interessante Ausstellung. Leider muss ich als Berliner feststellen, dass Berlin am Festhalten an kolonialistischen Eroberern, selbst wenn sie sich als schutzwürdige Händler tarnten, wohl in Deutschland eine führende Stelle inne hat. Trotzdem ist diese Ausstellung als Bildungsoffensive sehr wichtig. Weiterhin viel Erfolg auf dem Weg durch Deutschland!
D. Stiller, Berlin, 1.10.10

Klein und fein! Könnte ich mir auch mobil im kleinen Container vor Ort denken.
D. Kaunatjike 10/2010

Superausstellung und sehr informativ! Weiter so!
I. Kaunatjike, Namibia-Berlin 2.10.2010

28.9.2010
Habe mich sehr über die informative Ausstellung gefreut und nehme die Anregungen gerne mit nach Köln. Dort haben wir leider auch ein "Afrika-Viertel", das nur kolonial besetzt ist. Super finde ich die Videobotschaften - schön, dass es hier vor den Postern nicht nur still war. Drücke Daumen für die Umbenennungen!
"Alaaf" u. viele Grüße v. Kathrin aus Köln

So etwas muss öfter geben!!!
A. Anima

Gute Präsentation der Verbrechen! Danke für die damit verbundene Information. Allerdings sollten m.E. auch spätere Verbrechen (auch von Afrikanern) gewürdigt und offen gerügt werden. Leider hört die Geschichte nie auf.
G. Ballenski, Ev. Kirchengemeinde am Humboldthain

Vielen Dank! Eine wirklich notwendige und bahnbrechende Ausstellung, die hoffentlich unterwegs noch viel bewegen wird!
A. Rosen, 04/10/10

Ebenso, vielen Dank.
I. Rosenburg 4.10.10

Die Idee des ganzen Vereins finde ich sehr gut. Toll, dass so viele Frauen auch ins Bild kommen! Meistens ist ihre Geschichte nicht in der Öffentlichkeit, aber es ist sehr wichtig, da sie ja auch Geschichte machten. Ich wünsche, Ihr kommt weiter mit Eurem Anliegen.
Viele Grüße, R. Germs aus Brasilien 19.9.2010

Eine tolle Ausstellung. Ich hoffe, ich finde Zeit, nochmals zu kommen + alles mal in Ruhe zu lesen.
J. Harms

Erinnern Namen an die Taten?
R. Boos

Good work! Keep it on.
Dr. F. Schoms, Tanzania 19.9.2010

Liebe KuratorInnen! Tolle Ausstellung! Vor allem gut vermittelt, sehr informativ!
Alles Gute E.J.

Ich war neugierig auf die Ausstellung und hatte bestimmte Erwartungen. Diese wurden mehr als erfüllt. Klasse!
Jaime H.

Durch diese Ausstellung habe ich viel Neues erfahren und gelernt. Vielen Dank.
S. Kotabe aus Japan (Freiheit)

Quite impressive exhibition laying out most of the African struggle for freedom. Keep it up with this good work that will help educate the generations to come!
Rev. Dr. J.P. Brambure, ELC, Malawi

Einige erste spontane Eindrücke:
- ein wirklich überfälliges Ausstellungsprojekt
- liefert Impulse für die notwendige Debatte über die allgegenwärtigen Spuren unserer Kolonialgeschichte
- und zugleich Raum, sich mit eigenen Ideen an der Neugestaltung zu beteiligen.
Es wäre schön, wenn es gelingt, alle Initiativen zu dem Thema zu vernetzen.

Es gibt Initiativen, die tun einfach gut. Danke!
L. Griebe 1.10.10

Sehr interessante Ausstellung! Viel Erfolg bei der Initiative für die Straßenumbenennungen.
M. Seitz

Die Ausstellung ist sehr informativ und geschichtlich wertvoll, dass sie unbedingt durch eine Publikation einem größeren Kreis zugänglich gemacht werden sollte.
E. Ueadey

Ich schließe mich dem Wunsch nach einer Publikation an. Es wäre schön in eine Richtung weiter zu arbeiten nach dem Motto: "Vom Kolonialismus zur Integration", z.B. die Wandlung des Pariser Kolonialmuseums in ein Integrationsmuseum.
H. Riegitz

Sehr geehrte Damen und Herren,
wenn sich zur Ausstellung der kolonialen Straßennamen ein Katalog ergibt - bitte mir 1 x zusenden. Mein Interesse ist auch, ob es ein Skriptum gibt zu den Namen der "Begründer" der Kolonien, ihrer Geschichte, Zusammenhang, Aufstand in Südwestafrika, Hereroaufstand usw.
Danke für alles und schöne Grüße
H. Storchmeyer

28. Sept. 2010
Deutschland, die Bundesrepublik Deutschland, ihre Organisationen, Konzerne, Ministerien u.v.a. haben noch viel aufzuarbeiten aus der langen Geschichte und Vergangenheit. Diese wunderbare Ausstellung hat einen der unangenehmsten weißen Flecken dieser deutschen Geschichte aufgearbeitet und Aktivitäten aufgenommen, die wohl zu einer europaweiten Aufarbeitung führen muss. Danke an die Ausstellung, ich wünsche zu diesem Thema viele Aktivisten, und viele Andere sollen ermutigt werden, die unerfoschten und weißen Flecken - alte und neue - aufzuarbeiten!! Wahrheit tut weh, aber sie ist unabdingbar.
W.-R. G. Hegerding, Berlin-Johannisthal

Habt Ihr Genossen eigentlich noch alle Tassen im Schrank? Als Bürger dieser Stadt fragt man sich langsam, für wen Ihr eigentlich Politik macht. Sind Euch nur noch Minderheiten wichtig? Erst soll Sarrazin, der nichts als Wahrheit schreibt, aus der Partei geworfen werden. Und nun sollen Afrikaner bestimmen, wie in Berlin Straßen benannt werden? Gehen wir nach Afrika und schreiben den dort lebenden Menschen vor, wie sie ihre Straßen zu benennen haben? ...
R. Lange (im September 2010)
(Der Text ist auf einem Blatt getippt und zweimal ins Gästebuch eingeklebt.) weiterlesen > http://www.freedom-roads.de/pdf/alletassen.pdf

"Höchste Eisenbahn", dass das Thema auf die Agenda kommt. Es ist nicht zu vermitteln, warum es noch eine Lüderitzstr. im Wedding gibt. Vielleicht kann sich die Partei, in wessen Haus die Ausstellung steht, mal des Themas annehmen!
Christian

Herzlichen Glückwunsch zu einer umfangreichen + differenzierten Ausstellung, die sowohl zurück blickt, als auch Optionen aufzeigt, wie mit dem Jetzt umzugehen.
Sü.

Sehr informative Austellung. Ich freue mich auf die Straßenumbenennungen.
A. App, Berlin-Wedding

freedom roads öffnet die Augen über das koloniale Erbe Berlins und Deutschlands am Beispiel des Afrikanischen Viertels. Der Weg sollte vom Erkennen zum Handeln führen: FreiheitskämpferInnen statt Kolonialverbrecher auf die Straßenschilder des Wedding!
K.-H. Niedermeyer, Fachausschuss Internationales der SPD Berlin

Sehr gute Ausstellung, mit vielen neuen Details, und dass solche Straßenschilder endlich entfernt werden! Schade, dass die Ausstellung nicht mehr public gemacht wurde (Der Nordberliner z.Bsp.). Und es gibt noch mehr Straße -> Kiatschoustr., die erklärt werden müssten!
J. Zan

Dem Künstler-Team, insbesondere auch der Künstlerin HMJokinen nachträglich (28.8.) noch ein besonderes Kompliment für die Konzeption und die wunderbare, ästhetisch so ansprechende Präsentation der Einzelobjekte und ihrer Zufügungen zu den unter die Haut gehenden Installationen.
J. und G. Bechen

Widerspruch: keine gute Ausstellung! Nur politisch-korrektes Gewäsch! Die Namen entsorgen - und dann soll gut sein - eine offene Diskussion ist nicht gewünscht. Besser wäre es, die alten Straßennamen zu belassen und im Kontext zu stellen. Was heißt schon "Aufarbeitung"?
S. Harder (Wedding)

22.09.2010
Tolle Ausstellung und gute Atmosphäre!
Christophe

Vielen Dank für Eure Führung und Betreuung bei der Ausstellung freedom roads! für mich und meine Klasse. Wir haben nochmal 2 x 2 Schulstunden auf das Thema Kolonialismus verwendet - und die Schüler zeigten sich bei der Auswertung sowohl betroffen über dieses Kapitel als auch darüber, dass sie bisher in der Schule noch nie etwas darüber gehört hatten. Sie reagierten erfreut über den Fakt der Ausstellung und z.T. entsetzt über den Inhalt. Sie bedankten sich explizit bei mir, dass wir es gemacht haben!!
F. Jentsch, Schule Bröndby

Herzlichen Dank für diese inhaltlich, formal, politisch sehr überzeugende Ausstellung.
C.E.V. 19.9.2010

Super Ausstellung! Sehr informativ! Glückwunsch zu den guten und informativen Texten!
M. Büttgreit 6.9.10

Ich bin gespannt, wie bald Umbenennungen der drei Straßen tatsächlich realisiert werden!
L. Steinwachs, Berlin

Danke für die wichtige & anregende Ausstellung!
Grüße aus HH, Jonna

10.9.2010
Vielen Dank für die sehr übersichtliche Ausstellung, die einen klaren Überblick der deutschen kolonialen Interessen in Afrika bietet. Compliments pour le travail.
C. Bauche

Das dritte Mal in dieser Ausstellung und immer noch nicht das Interesse verloren!
Danke für diese Konzeption.
J.G. Bechen 5.9.10

Als in Namibia geborener Afrikaner mit jetzt deutscher Staatsangehörigkeit möchte ich für diese Ausstellung vom Herzen danken!
M. Schulte, geb. 1949 in Swakopmund (früher Southwest Africa, Namibia) - Berlin, 27.08.2010

Echt schön!
D + D + PD, Libanon

Ich fand es toll!
Türkei

Sehr schöne Ausstellung, vielen Dank! Irgendwo in Berlin sollte Audre Lorde auch geehrt werden, die afrikanische, U.S.-amerikanische Lyrikerin, Forscherin und Aktivistin, die Black Studies in der BRD sehr vorangebracht hat. Danke!
E. Boesenberg

<May Ayim Lesung> Heute abend entdeckt, durch die präzise Stimme von Chantal. Vieles verstanden, vor allem: <Man ist?>
C. Bauche 11.9.2010

Diese Lesung der Gedichte von May Ayim hätte ich nicht missen wollen! Eine wunderbare Ergänzung der Ausstellung!
J.G. Bechen 11.9.2010

Tolle Ausstellung!
Bis bald...
V. Lebrun

Wollte mich nochmals für die - wie immer - kompetente Führung durch das Afrikanische Viertel, mit der ergreifenden Performance von Chantal bedanken. Ich gratuliere für das Engagement und bin zuversichtlich, dass es schöne Früchte tragen wird. Ich stehe zur Verfügung, wann immer meine >Hilfe< gebraucht werden würde.
C. Bauche 13.9.2010

Besonders der Samstagabend war ein Kulturgenuss! Die Leserin Chantal-Fleur hat mit sehr viel Einfühlung die Gedichte von May Ayim vorgelesen. Mann konnte eine Stecknadel fallen hören. Die Texte herausragend. Ein wunderschöner poetischer, melancholischer Abend im herbstlichen Berlin. Nun bin ich auf der Suche nach dem Gedichtband.
Theda

9.9.10
Die Ausstellung war durch die Masken und "Mitbringsel" schön anschaulich gestaltet, allerdings fand ich es teilweise zu politisch orientiert. Ansonsten war es sehr informativ.
L + D + S, Bröndby Schule

Wir wünschen der Ausstellung in Berlin und folgenden Städten eine breite Beteiligung, vor allem auch der Anwohner dieser Straßen und Politiker, die sich zuständig fühlen und Rückgrat zeigen! Die Masken werden das beobachten und berichten.
L. Namgalies und G. Flues

Vielen Dank für die interessante und sehr schön gestaltete Ausstellung. Sowohl die Diskussionen als auch die Darstellungen der Interviewpartner waren sehr anregend und informativ.
S. El Hachim, 29.8.2010

Bleiben Sie dran! + danke für diese informative Ausstellung.
Renate

Eine sehr schöne und auch reich an Informationen gemachte Ausstellung, die Afrika an sich sehr nahe bringt! Man kann nur sagen: weiter so!!!
S. Vilar, Bremen

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